Stadtszenen
Große Architektur trifft kleine Geschichten – Miniaturen unterwegs in der Welt.
Venedig, Paris, Berlin: Wo sonst Touristenmassen flanieren, sind es hier Figuren im
Zentimetermaß, die sich ihren Platz in der Welt erobern. Zwischen historischen Fassaden
und weltbekannten Bauwerken entstehen stille Momente, szenische Erzählungen und
pointierte Beobachtungen. Die Städte werden zur Kulisse, die Figuren zum Kommentar.
Körperlandschaften
Miniaturen auf menschlichem Terrain – verspielt, sinnlich, nah.
Der menschliche Körper wird zur Bühne, zur Landschaft, zum Abenteuerfeld. In dieser Serie
begegnen Eisenbahnfiguren vertrauten Formen in ungewohnter Größenordnung:
Bergsteiger erklimmen Brustwölbungen, Skifahrer ziehen Spuren über Hüftlinien. Der
Maßstab 1:87 lädt zum Perspektivwechsel ein – humorvoll, intim, überraschend.
Objekträume
Alltagsgegenstände als Bühne für Miniaturen – vertraut, verfremdet, verwandelt.
Ein Farbmalkasten wird zum Atelier, ein Besteckkasten zur Baustelle, ein Radiergummi zum
Ruhepol. In dieser Serie begegnen Miniaturfiguren vertrauten Dingen auf neue Weise – und
offenbaren die poetische Kraft des Alltäglichen. Die Gegenstände verlieren ihre Funktion
und gewinnen Bedeutung. Durch Maßstabsverschiebung und Bildkomposition entstehen
kleine Geschichten voller Witz, Symbolik und visueller Überraschung.
Lichtlandschaften
Reduktion im Raum – Miniaturfiguren zwischen Licht, Schatten und Stille.
Im Studio entsteht ein anderes Spiel: Abstrakte Räume aus Licht und Leere, klare Kanten
und Schattenzonen. Die Miniaturen agieren hier wie auf einer stillen Bühne – losgelöst von
Kontext, verdichtet zur Geste. Es sind fragile Tableaus, die Raum lassen für Projektion,
Deutung und Empfindung.